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LWL-Industriemuseum Zeche Zollern:
Dienstag, 12. September 2017, 18.00 Uhr:

SAID liest auf der Suche nach dem Licht
Der Schriftsteller ist 1947 in Teheran geboren, im Exil 
in Deutschland seit 1967, u.a. Träger des 
Adalbert-von-Chamisso-Preises.

LWL-INdustriemuseum Zeche Zollern: 
Dienstag, 26. September 2017, 18.00 Uhr, 

Filmabend im Begleitprogramm der Ausstellung 
"Erich Grisar. Ruhrgebietsfotografien 1928-1933: 
Ludwig Brundiers: "Barrikaden an der Ruhr".

LWL-Museum Zeche Zollern:
Sonntag, 8. Okt. 2017, 11.00 Uhr, 
Lesung mit Texten von Erich Grisar: 
"Das Herz der Ruhrstadt hämmert". 
Es liest der Dortmunder Schauspieler Andreas Weißert.

Weiter möchten wir auf den Literarischen Festivalauftakt, 
Sommerfest auf der Burg Hülshoff am Samstag, 26. Aug. 2017
aufmerksam machen. Einladungsflyer hier downloaden.


 Klicken für größere Darstellung


PEN - Dem freien Wort verpflichtet!

Petra Reski liest auf der Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen

Moderation: Matthias Bongard

Dienstag, 14.3.2017, 18:00 Uhr

Mit Petra Reski setzen das Fritz-Hüser-Institut und die Fritz Hüser-Gesellschaft ihre Lesereihe mit PEN-Autoren im Vorfeld der Jahrestagung des PEN-Zentrums Deutschland im April 2017 in Dortmund fort.

Petra Reski liest aus ihrem Kriminalroman „Die Gesichter der Toten“ und spricht dem Rundfunk- und Fernsehmoderator Matthias Bongard über ihre zahlreichen Romane und Sachbücher, die sich nicht nur mit der die Mafia, sondern auch mit ihrer Kindheit im Ruhrgebiet, ihren ostpreußisch-schlesischen Wurzeln und dem Leben in Venedig befassen.

Petra Reski wurde als Tochter eines Ostpreußen und einer Schlesierin im Ruhrgebiet geboren und lebt seit 1991 als Schriftstellerin und Journalistin in Venedig.
Sie studierte Romanistik und Sozialwissenschaften in Trier, Münster und Paris, besuchte die Henri-Nannen-Schule in Hamburg und begann ihre journalistische Arbeit beim ‚Stern‘. Seit 1989 schreibt sie über Italien – für Die Zeit, Geo, Merian, Focus und Brigitte – und immer wieder über das Phänomen Mafia.

Nachdem sie erheblichen Anfeindungen wegen ihrer Veröffentlichungen über die Geschäfte der Mafia in Deutschland ausgesetzt war, verpackt sie ihr Wissen ins Fiktionale. Zuletzt erschien ihr Krimi "Die Gesichter der Toten“ (2015).

Für ihre Reportagen und Bücher wurde sie mehrfach ausgezeichnet, in Deutschland zuletzt als »Reporterin des Jahres«. In Italien erhielt sie für ihr Antimafia Engagement den Premio Civitas und den Amalfi Coast Media Award.

Moderation: Matthias Bongard
Veranstaltungsort: LWL-Industriemuseum Zeche Zollern (
www.lwl.org),  Grubenweg 5, 44388 Dortmund

Eine Veranstaltung der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut und dem LWL-Industriemuseum Zeche Zollern.

Kontakt: Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Grubenweg 5 ,  44388 Dortmund
Telefon: 0231 50 23135,
www.fhi.dortmund.de


Die nächste Lesung findet statt mit dem Präsidenten des Deutschen PEN, Josef Haslinger, der aus seinem Werk "Jáchymov" lesen wird. Dienstag, 21. Februar 2017, 18.00 Uhr, ebenfalls auf Zeche Zollern. Die Moderation hat Heinrich Peuckmann, Mitglied des PEN-Präsidiums übernommen.

Das PEN-Zentrum Deutschland wird in der Zeit vom 27. bis 30. April 2017 in Dortmund seine Jahrestagung durchführen. Im Vorfeld zu dieser Jahrestagung hat das Fritz-Hüser-Institut und die Fritz Hüser-Gesellschaft e.V. mit Unterstützung der RAG-Stiftung eine Lesereihe aufgelegt. Im Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen las der Ehrenpräsident des PEN Christoph Hein am 8. November 2016 auf einer sehr gut besuchten Veranstaltung aus seinen Werken. Begrüßt wurde der Gast und die TeilnehmerInnen durch Dr. Anne Kugler-Mühlhofer, die Leiterin des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern und Hanneliese Palm, Leiterin des Fritz-Hüser-Instituts. Die Moderation hatte Prof. Grünzweig, TU Dortmund übernommen.

Die nächste Lesung  findet statt mit dem Präsidenten des Deutschen PEN, Josef Haslinger, der aus seinem Werk "Jáchymov" lesen wird. Dienstag, 21. Februar 2017, 18.00 Uhr, ebenfalls auf Zeche Zollern. Die Moderation hat Heinrich Peuckmann, Mitglied des PEN-Präsidiums übernommen.

 

 
       


Dokumentarische Erzählung: Lesung mit Gespräch

Klas Ewert Everwyn: Donnerstag bei FATTY. Karfreitag zur Gruppe 61
Donnerstag, 13. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Eintritt 7 Euro.

literaturhaus. dortmund. 44139 Dortmund, Neuer Graben 78.

Klas Ewert Everwyn wurde 1930 in Köln geboren. Seit 1949 lebt er in Düsseldorf, arbeitete in der öffentlichen Verwaltung. Sein erster Roman "Die Leute vom Kral" erschien 1961, dem in rascher Folge drei weitere folgten. Der Autor widmete sich danach vermehrt der Hörspielarbeit. Sein Arbeitsgebiet verlagerte sich anschließend auf das Jugendbuch. "Für fremde Kaiser und keine Vaterland" wurde er 1986 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis sowie dem Preis der GEW ausgezeichnet und trug ihm die Aufnahme in die Ehrenliste des Gustav-Heinemann-Friedenspreises ein. Er erhielt u.a. den Förderpreis des Landes NRW. Seit 1985 wandte sich Everwyn dem historischen Roman zu. 2015 erschien "Der Opfergang des Polizisten Franz Jürgens".

Eine Kooperationsveranstaltung des literaturhaus.dortmund und dem Fritz-Hüser-Institut Dortmund.


 

 Unterstützung für eine Gedenktafel für Max von der Grün

Die Fritz Hüser-Gesellschaft e. V., die Fördergesellschaft des Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt , unterstützt die Bemühungen der Besitzer des ehemaligen „Max-von-der Grün-Hauses“ in Kamen-Heeren und des PEN-Zentrum Deutschland durch eine Gedenktafel an diesen bedeutenden Autor zu erinnern.
„Max von der Grün war ein Kämpfer, der sich mit vielen anlegte. Unermüdlich stritt er für bessere Arbeitsbedingungen, für ein besseres Leben. Er war ein Botschafter des Ruhrgebietes, der unsere Region weltweit bekannt machte“, so Eberhard Weber, Vorsitzender der Fritz Hüser-Gesellschaft und ehemaliger DGB-Vorsitzender im Östlichen Ruhrgebiet.
Max von der Grün erreichte mit seinen Romanen ein Millionen-publikum und bewies, dass Geschichten aus der Arbeitswelt große Literatur sein können. Mit seinem verfilmten Jugendbuch „Vorstadt-krokodile“ begeistert er bis heute junge Menschen.
„Die Stadt Kamen ist gut beraten, diese Initiative aufzugreifen, einen großen Kulturschaffenden aus ihren Reihen in Erinnerung zu halten. Auf einer überaus gut besuchten Matinee anlässlich des 10. Todes-tages von Max von der Grün im vergangenen Jahr in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund wurde deutlich, dass das Interesse an diesem Autor ungebrochen ist“.


"Fritz Hüser (1908-1979) und die Initiierung der Arbeiterliteratur"
Vortrag von Hanneliese Palm, Leiterin des Fritz-Hüser-Instituts.
Mittwoch, 18. Mai 2016, 18.00 -20.00 Uhr,
Fritz-Hüser-Institut, Grubenweg 5, 44388 Dortmund.
Im Anschluss an den Vortrag wird eine Führung angeboten.

Fritz Hüser sah seine Lebensaufgabe darin, Bücher und Leser zusammenzubringen. Als Direktor der Dortmunder Stadtbücherei nutze er alle medialen Möglichkeiten seiner Zeit, Literatur an breite Leserschichten zu vermitteln. Besondere Aufmerksamkei widmete er den vergessenen Autoren der Arbeiterbewegung, die er wiederentdecken wollte und deren Erbe er als Sammler und Archivar zu bewahren suchte. Als Gründer und Mentor der Dortmunder Gruppe 61 unterstützte er die Autoren aus der Arbeitswelt und eröffnete ihnen die Wege zur Veröffentlichung ihrer Texte. Sein "Archiv für Arbeiterdichtung und soziale Literatur", das heutige Fritz-Hüser-Institut, wurde die Anlaufstelle für Autoren wie Max von der Grün oder Günter Wallraf und Basis für Wissenschaftler und Journalisten bei ihren Recherchen zur Literatur der Arbeitswelt. Der Vortrag widmet sich Fritz Hüser als Sammler und Mentor und zeigt, wie er in diesen Funktionen schreibenden Arbeitern und ihrem Werk zur Akzeptanz im etablierten Literaturbetrieb zu verhelfen suchte.


 

Fraktionsmitglieder zu Gast im Fritz-Hüser-Institut

Auf Einladung der Fritz Hüser-Gesellschaft besuchten am 16. März 2016 Mitglieder verschiedene Fraktionen der im Rat der Stadt Dortmund vertretenen Parteien das Fritz-Hüser-Institut. Hanneliese Palm stellte die umfangreiche Arbeit des Instituts vor. Der Vorsitzende der Fördergesellschaft, Eberhard Weber, berichtete von gezielten Bemühungen das Thema der sich rasant veränderten Arbeitswelt in der aktuellen Literatur verstärkt in den Mittelpunkt der Arbeit der Fördergesellschaft des Instituts zu stellen. An dem Gespräch nahmen auch Dr. Karl Lauschke vom Vorstand der FHG sowie Dr. Johannes Borbach-Jaene, Geschäftsbereichsleiter Bibliotheken der Stadt Dortmund teil.

Bild v.l.n.r.: Christian Gebe, Andreas Lieven, Barbara Brunsing, Dr. Johannes Borbach-Jaene, Christiane Krause, Thomas Zweier, Hans-Joachim Pohlmann, Hanneliese Palm, Eberhard Weber. Foto: Dr. Karl Lauschke


 

Ausschreibung für eine Exkursion nach Mainz
in der Zeit vom 5. Juni bis 7. Juni 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Fritz-Hüser-Instituts,

als Fördergesellschaft setzen wir auch in diesem Jahr unsere  erprobte Tradition fort und haben eine Exkursion geplant, die uns in die Stadt Gutenbergs und der Medien, nach Mainz führen wird.
Wir haben ein interessantes und attraktives Programm zusammen mit der Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen erstellen können.  Die Ausschreibung zu dieser Exkursion  mit dem Programm und organisatorischen Hinweisen finden Sie in der Anlage zu diesem Brief.

Anmeldungen nehmen entgegen:
Eckhard Kohle, Christian Naber
Auslandsgesellschaft NRW e.V.,
Steinstr. 48,  44147 Dortmund,
Tel.: 0231 83800-23; 0231 83800-30
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder auch über

Eberhard Weber,
Tel.: 0171 86 58 339,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihre Anmeldung werden wir nach dem jeweiligen Eingang berücksichtigen.
Für Rückfragen stehen Ihnen die genannten Personen selbstverständlich zur Verfügung.

Den Flyer können Sie hier downloaden.

Mit freundlichen Grüßen
Eberhard Weber


 

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau besuchte am 1. März das Fritz-Hüser-Institut

Auf Einladung der Fritz Hüser-Gesellschaft besuchte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau am 1. März das Fritz-Hüser-Institut. Von der Leiterin des Instituts, Hanneliese Palm, und vom Vorsitzenden der Fördergesellschaft, Eberhard Weber,  ließ sich OB Sierau über die aktuellen, auch die in Aussicht genommenen Aktivitäten und Projekte informieren. An dem Gespräch nahmen auch der Geschäftsbereichsleiter Bibliotheken, Dr. Johannes Borbach-Jaene und für die Fritz-Hüser-Gesellschaft Dr. Karl Lauschke teil. In einer ausgesprochen freundlichen und angenehmen Arbeitsatmosphäre standen konkrete Themen des gezielten Ausbaus der Arbeit des Instituts im Mittelpunkt des Gespräches.

Bild: von l. nach r.: Dr. Johannes Borbach-Jaene, Hanneliese Palm, OB Ullrich Sierau, Eberhard Weber, Dr. Karl Lauschke


 Sonderausstellung

"Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles -
Leitbilder im Ruhrgebiet nach 1945"

Freitag, 26. Februar 2016, 18.00 Uhr
Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5, 44388 Dortmund -Bövinghausen
Veranstalter: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)


Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung
der Fritz-Hüser-Gesellschaft e.V. findet statt am
Donnerstag, 11. Februar 2016, 16.30 Uhr,
Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK)
Hansastraße, 3, 44137 Dortmund.

Im Mittelpunkt stehen der aktuelle Bericht des Vorstandes mit einem Ausblick auf die nächsten Jahre, der Bericht des Schatzmeisters und die sich anschließende Diskussion.
Für 18.00 Uhr ist der Besuch der Ausstellung "200 Jahre Westfalen. Jetzt!" geplant. Für unsere Mitglieder ist der Eintritt natürlich frei!


 

"Das Unpolitische weiß nicht, wie politisch es ist".
Literatur - Film - Rundfunk & die digitale Arbeitswelt
Donnerstag, 21. Jan. 2016, 18.00 bis 22.00 Uhr,
Literaturhaus Dortmund
Neuer Graben 78, 44139 Dortmund

Die soziale Situation spitzt sich zu, die Schere zwischen arm und reich geht weiter auseinander. In der Arbeitswelt finden große Umwälzungen statt: es gibt immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse, die Digitalisierung der Arbeit schreitet voran, die Scheinselbständigkeit ... . Die Literatur, meint Schriftsteller Heinrich Peuckmann, Mitglied der Fritz Hüser-Gesellschaft, reagiert viel zu wenig auf diese Entwicklung, es ist dringend Zeit für eine stärkere Beachtung der Thematik.
Mit seinem Berliner Freund und Autorenkollegen Alfred Behrens hat er die Initiative zu einer Diskussion ergriffen. Mit Schriftstellern, Verlegern, Journalisten und Vertreter von DGB und VS/ver.di möchte er über den Zusammenhang von Literatur und Arbeit, Literatur und sozialer Thematik reden. Die beiden führen diese Diskussion in Dortmund auch vor dem Hintergrund der Traditionen der "Dortmunder Gruppe 61" und des "Werkkreis der Literatur der Arbeitwelt". Ein weiterer Grund: Der PEN wird seine Jahrestagung 2017 in Dortmund durchführen und auf dieser Tagung steht das Thema ebenfalls zur Diskussion.

Geplanter Ablauf:

  • Lesung  "Ruhrodyssee" des französischen Schriftstellern Jean Paul Dekiss durch Gerd Puls, Mitglied des Vorstandes der Fritz Hüser-Gesellschaft. Kurzer Bericht über einen    Autorenaustausch mit französischen Autoren zum Thema "Literatur und Arbeit".
  • Einführung in die Tradition der Thematik durch Heinrich Peuckmann
  • Der Wert der Arbeit. Positionierung durch Sabine Nehls, DGB
  • Die Pauperisierung des Freien Schriftstellern (AT) Kurzvortrag von Jan Decker
  • Soziale Realität und Literatur. Grußwort von Heinrich Bleicher-Nagelsmann, VS-ver.di
  • Das Überleben des Erzählers in der digitalen Transformation. Video-Rohschnitt von Alfred Behrens

Moderation der Diskussion: Hermann Anders Korte


 

Veranstaltungen 2015 – 2. Halbjahr

„Solidarität im Revier.
Filmdokumente zur Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet“

In vier spannenden Filmen die zwischen 1921 und 1976 entstanden, kommentiert und zeigt Paul Hofmann von der Kinemathek Ruhrgebiet in Ausschnitten die Geschichte der Arbeiterbewegung.
Dienstag, 28. Juli, 18.00 Uhr, LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund-Bövinghausen
Eintritt frei

Sozialdemokratische Identität im Wandel“
Vortrag von Prof. Bernd Faulenbach.
In Kooperation mit dem Stadtarchiv Dortmund
Dienstag, 8. September, 18.00 Uhr,
Stadtarchiv Dortmund, Märkische Straße 14

 „Mädel, wir rufen Dich!“
Ein Werbefilm der Sozialistischen Jugend
Kommentierter Filmabend von Dörte Hein zum Thema Frauen und Gewerkschaften. In Kooperation mit dem Archiv der Arbeiterjugendbewegung.
Dienstag, 22. September, 18.00 Uhr, LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund Bövinghausen
Eintritt frei.

Der Rote Kasper – eine vergessene Figur: Szenische Lesung mit Zwischenbemerkungen
Den Kasper – wer kennt ihn nicht, den derben und dreisten Kerl mit Zipfelmütze, der immer zu groben Späßen aufgelegt ist und jedes Problem mit einer ordentlichen Tracht Prügel zu lösen weiß?
In Vergessenheit ist aber der „Rote Kasper“. Dabei hat dieser „Genosse Kasper“ aus dem Puppentheater der Arbeiterjugendbewegung eine spannende Geschichte. Es existierten etliche Stücktexte, die uns sein Wesen auch heute noch plastisch vor Augen führen können – was mit einer kurzweiligen Lecture-Performance erprobt  werden soll.
Sonntag, 18. Oktober, 11.00 Uhr, Finissage
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund Bövinghausen

Diese Veranstaltungen finden im Rahmen der Sonderausstellung „Durch Nacht zum Licht?“ statt.
Das Fritz-Hüser-Institut ist ein Kooperationspartner des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern.
Die Fritz Hüser-Gesellschaft e.V. unterstützt die Bemühungen als Fördergesellschaft.

Weitere Informationen unter:

www.fritz-hueser-gesellschaft.de
www.fhi.dortmund.de
www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/

 

Matinee Max von der Grün
am Sonntag, 19. April 2015, 11.00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde des Fritz-Hüser-Institus und der Fritz Hüser-Gesellschaft,
vor zehn Jahren verstarb Max von der Grün, der Autor, der sich in seinen Romanen und
Erzählungen der Arbeitswelt und nach wie vor aktueller gesellschaftlicher Probleme annahm.
Er beschrieb die Menschen im Revier lebensnah wie kein anderer und gilt auch deshalb als einer
der wichtigsten deutschen Vertreter der Literatur der Arbeitswelt in der Nachkriegszeit.

Mit einer Matinee wollen das Fritz-Hüser-Institut und die Fritz Hüser-Gesellschaft
an den Autor von „Irrlicht und Feuer“ oder „Vorstadtkrokodile“ erinnern,
um zwei seiner bekanntesten Werke zu nennen.

Sonntag, 19. April 2015, 11.00 Uhr,
Studio B der Stadt- und Landesbibliothek,
Max von der Grün-Platz 1-3, Dortmund

Grußwort: Stadtdirektor Jörg Stüdemann
Lesung: Claus Dieter Clausnitzer
Erinnerungen: Heinrich Peuckmann und Gerd Puls
Aktuell in der Gegenwart: Yvette Vivien Kunkel und Thorsten Trelenberg

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlichen Grüßen
Hanneliese Palm                                                                 Eberhard Weber
Fritz-Hüser-Institut                                                             Fritz-Hüser-Gesellschaft

„Kalte Zeiten/Schlachtvieh“

ist als zweiter Band der Werkschau zu Christian Geissler im Verbrecherverlag, Berlin, erschienen.

Zur Buchvorstellung laden wir herzlich ein:
Dienstag, 3. März 2015, 19.00 Uhr,
Literaturhaus Dortmund, Neuer Graben 78,
44239 Dortmund

Eine Kooperationsveranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des Fritz-Hüser-Instituts
und der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V.

 

„Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung von 1863 – 2013“

Eine Sonderausstellung des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern

vom 14. März bis 18. Oktober 2015

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 13. März 2015, 18.00 Uhr,
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern,
Dortmund-Bövinghausen

 

Mitgliederversammlung der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V.

Dienstag, 24. März 2015, 16.00 Uhr,
Fritz-Hüser-Institut, Dortmund-Bövinghausen
anschließend

„Bandonionklänge aus dem Ruhrgebiet“

Konzert der Bandonion-Freunde Essen
Dienstag, 24. März 2015, 18.00 Uhr,
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern,
Dortmund-Bövinghausen
Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „Durch Nacht zum Licht?“

 
 „Texte und Briefe zum Werkkreis Literatur der Arbeitswelt

Erasmus Schöfer, Volker Zaib (Hrsg.), Werner Jung (Hrsg.), David Salomon
Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeiterwelt, Band 28
Eine Veranstaltung des Fritz-Hüser-Instituts in Kooperation mit dem Literaturhaus
Donnerstag, 16. April 2015, 19.00 Uhr
Literaturhaus Dortmund, Neuer Graben 78
44239 Dortmund

 
Zur Erinnerung an Max von der Grün“ - zum 10. Todestag

Sonntag, 19. April 2015, 11.00 Uhr,
Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund
Eine Veranstaltung des Fritz-Hüser-Instituts

in Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund

 

„Malocher, Knappen , Pöhler – Fußball in einer Arbeiterregion“

Vortrag von Dietrich Schulze Marmeling
Dienstag, 21. April 2015, 18.00 Uhr
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund-Bövinghausen
Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „Durch Nacht zum Licht?“

 

„Saisonarbeit“

Ein Text über die Arbeit bei Amazon, das Lesen, über Bücher, den Alltag, das Leben allgemein, über Empfindlichkeit, das Politische des Empfindlichen. Über das, was sein muss und das, was werden sollte. Lesung mit der Autorin Heike Geissler.
Donnerstag, 7. Mai 2015, 19.00 Uhr,
Literaturhaus, Neuer Graben 78,
4239 Dortmund
Eintritt: 7 Euro
Eine Veranstaltung des Fritz-Hüser-Instituts in Kooperation mit dem Literaturhaus

 

„Lebensläufe von ganz unten“

Vortrag zur Geschichte der deutschen Arbeiterautobiographie
von Wolfgang Emmerich
Dienstag, 26. Mai, 18.00 Uhr,
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund-Bövinghausen
Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „Durch Nacht zum Licht?“.
In Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut.

 

Studienfahrt nach Leipzig – der Stadt des Buches

Im Programm u.a.: Literaturinstitut und seine Geschichte, Deutsches Buch-
und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek
Sonntag, 14. bis Dienstag, 16. Juni 2015
Veranstalter: Fritz Hüser-Gesellschaft e.V. und Auslandsgesellschaft NRW e.V.

 

„Poetry Slam –Moderne Arbeit“

Vier Wortakrobaten treten in Wettstreit um den witzigsten, kritischsten
oder den unterhaltsamsten Beitrag zum Begriff der „Modernen Arbeit“.
Dienstag, 23. Juni , 18.00 Uhr,
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern,
Dortmund-Bövinghausen
Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „Durch Nacht zum Licht?“.
In Kooperation mit dem Archiv der Arbeiterjugendbewegung, Oer-Erkenschwick

Weitere Informationen unter:
www.fritz-hueser-gesellschaft.de
www.fhi.dortmund.de
www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/

 

 

 

 

 

Buchvorstellung : „Kalte Zeiten/Schlachtvieh" am 3. März 2015

„Kalte Zeiten/Schlachtvieh" ist als zweiter Band der Werkschau zu Christian Geissler im Verbrecherverlag, Berlin, erschienen.

Zur Buchvorstellung laden wir herzlich ein:
Dienstag, 3. März 2015, 19.00 Uhr,
Literaturhaus Dortmund, Neuer Graben 78,
44139 Dortmund
Eintritt 7,00 Euro

Vorgestellt wird das neu aufgelegte Buch von dem Schriftsteller und Mitbegründer des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt, Erasmus Schöfer.

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Club Dortmund in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut, der Fritz Hüser-Gesellschaft, der Christian Geissler-Gesellschaft, Hamburg, und dem Literaturhaus Dortmund.

Der Rückentitel der ersten Auflage 1965 zitiert den Autor:„... mir liegt viel daran, dass dieses Buch gelesen wird. Denn es ist ein gefährlicher Zustand, wenn eine ganze Gesellschaft ohne Bewusstsein ... vor sich hin rennt, und nennt das dann Glück und Freiheit und Fortschritt."

Als „kalte Zeiten" empfand Geissler seine Zeit, die sich aus seiner Sicht gedankenlos und manipulierbar dem Konsum verschrieben hatte. 1963 waren beide Titel zunächst als Fernsehspiele von Egon Monk für den neugegründeten NDR inszeniert worden, „Kalte Zeiten" unter dem Titel „Wilhelmsburger Freitag."

„Schlachtvieh" verlegte der Classen Verlag 1963 als Drehbuch; „Wilhelmsburger Freitag" erschien 1965 als Erzählung unter dem Titel „Kalte Zeiten." Zu dieser Zeit nahm Geissler auch an Lesungen der Dortmunder Gruppe 61 teil. Seine Episode aus einem Fernsehfilm, „Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah", erschien 1966 in „Almanach der Gruppe 61 und ihrer Gäste. Aus der Welt der Arbeit". Sein Nachlass befindet sich heute im Fritz-Hüser-Institut in Dortmund.

Literarischer Salon des Literaturrates NRW

Unter dem Titel "Aus der Welt ins Archiv und zurück!" präsentierten sich das Fritz-Hüser-Institut und die Fritz Hüser-Gesellschaft auf der Leipziger Buchmesse 2014 im Literarischen Salon des Literaturrates NRW. Der Vorsitzende des P.E.N. Deutschland, Josef Haslinger, und das Vorstandsmitglied des P.E.N. Heinrich Peuckmann sprachen mit der Leiterin des FHI Hanneliese Palm über die Bedeutung eines Archivs als "Literarischem Erinnerungsort" und über das Thema "Arbeit" in der Literatur.
Heinrich Peuckmann, der auch dem Vorstand der Fritz Hüser-Gesellschaft angehört,  hat die nächste Sitzung des P.E.N.-Vorstandes nach Dortmund geholt, wo man sich Anfang Juli u.a. im Fritz-Hüser-Institut auf dem Gelände der Zeche Zollern treffen wird.

Tagung

Welt unter Tage - Neue Perspektiven für die Bergbaukultur am Ende des Bergbaus

Vom 23. bis zum 24.05.14 veranstaltet das LWL-Industriemuseum in Kooperation mit dem FHI und der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebietes auf der Zeche Zollern in Dortmund die Tagung.

23.-24. Mai 2014

Tagungsort: LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund

Mit Wahrnehmungen und Handlungsräumen setzt sich die Tagung auseinander: Mittels eines Blicks "von unten" und auf das Unterschwellige, mit Beiträgen aus unterschiedlichen Disziplinen und in einer transnationalen Erweiterung des bislang eher regionalen oder nationalen Blicks will sie die Kulturgeschichte des Bergbaus methodisch neu beleuchten, Impulse geben für eine inhaltliche Weiterentwicklung und potentielle Quellen aus Kunst, Literatur, Film und Popularkultur erschließen.

Anmeldung hier: Anmeldeschluss: 15. Mai 2014